Strom sparen im Haushalt – So einfach geht’s

Strom sparen im Haushalt

Die Kosten für Energie explodieren, vor allem die Stromkosten sind ein ständiges Ärgernis. Viele Menschen wollen gerne Strom sparen, wissen jedoch nicht so genau, wo sie damit anfangen sollen. Strom sparen im Haushalt ist nicht allzu schwer und schont am Ende nicht nur den Geldbeutel, sondern ebenso die Umwelt. Strom sparen im Haushalt heißt auch, auf das eigene Nutzungsverhalten zu achten und bereit zu sein, es zu ändern, wenn sich die Stromkosten auf diese Weise senken lassen.
Wichtig ist es beispielsweise, zu wissen, wie viel Strom die einzelnen Geräte im Haushalt verbrauchen. Nicht selten sind hier wahre „Stromfresser“ dabei, was aber nicht sein muss. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die dabei helfen, Strom und bares Geld zu sparen.

Strom sparen im Haushalt mit diesen Tipps

Viele verschwenden viel teuren Strom und merken es meist nicht einmal. Die kleinen Dinge des Alltags sind es, die die Stromrechnung in die Höhe treiben. Strom sparen im Haushalt sollte deshalb bereits bei den kleinen Dingen ansetzen:

  • Beim Kochen immer einen Topfdeckel verwenden.
  • Das Wasser im Wasserkocher auch zum Kochen bringen.
  • Wann immer es möglich ist, Wäsche an der Luft trocknen.
  • Für den Backofen das Umluft-Programm nutzen.
  • Das Ladekabel für das Smartphone stets aus der Steckdose ziehen.
  • Geräte nie im Stand-by-Modus lassen.

Dies sind nur einige Tipps zum Strom sparen im Haushalt. Wer diese Tipps konsequent anwendet, wird schnell feststellen, dass sich damit viel Geld sparen lässt.

Kochen und kühlen

In jedem Zimmer des Hauses oder der Wohnung befinden sich Geräte, die Strom verbrauchen. In der Küche sind besonders viele Geräte zu finden und wer clever ist, beginnt hier mit dem Sparen. Wasser kochen auf dem Elektroherd kostet viel Strom, die Anschaffung eines Wasserkochers ist daher eine sehr gute Idee. Wenn Wasser für Tee oder Kaffee gebraucht wird, sollte es auch tatsächlich den Siedepunkt erreichen. Wer den Wasserkocher schon vorher ausschaltet, verschwendet Energie und Geld. Auf dem dritten Platz der Stromverschwender in der Küche liegt der Kühlschrank. Anders als der Herd läuft der Kühlschrank im Dauerbetrieb, deshalb kann ein altes Gerät schnell sehr teuer werden. Alle, die dauerhaft sparen wollen, sollten sich einen neuen Kühlschrank mit einer hohen Energieeffizienzklasse zulegen.

Folgendes Vorgehen spart ebenfalls eine Menge Strom: Den Kühlschrank nicht zu voll packen und ihn regelmäßig abtauen.

Rund elf Prozent des im Haushalt verbrauchten Stroms entfallen auf den Elektroherd. Strom sparen im Haushalt heißt auch, dass beim Kochen auf jeden Topf ein Deckel gehört und dass beim Backen auf das Vorheizen verzichtet wird. Gute Dienste beim Sparprogramm kann außerdem ein Dampfkochtopf leisten.

Wie lässt sich beim Licht Geld sparen?

Strom sparen im Haushalt hat zudem etwas mit dem richtigen Umgang mit Licht zu tun. Dank der modernen LEDs wird in den Häusern und Wohnungen deutlich weniger Strom verbraucht, als es noch in den vergangenen Jahren der Fall war. Selbst wenn die alte Lampe immer noch gut aussieht und funktioniert, sollte sie ausgetauscht werden, um Strom zu sparen. Mittlerweile gibt es Energiesparlampen in ganz unterschiedlichen Lichtabstufungen und sogar in Varianten, die sich nach Wunsch dimmen lassen.

Eine weitere Möglichkeit, um Strom und damit auch Geld zu sparen, ist es, auf Ökostrom zu setzen. Viele denken immer noch, dass Strom aus nachhaltigen Quellen wie Sonne und Wind teurer als herkömmlicher Strom ist. Dies ist aber nicht der Fall, oft ist der Ökostrom sogar günstiger als der „normale“ Strom. Ein Vergleich lohnt sich hier auf jeden Fall.

Waschen und spülen

Eine Waschmaschine ist heute in fast jedem Haushalt zu finden. Wenn die Waschmaschine aber nur halb gefüllt ist, verbraucht sie viel zu viel Strom. Beim Strom sparen im Haushalt ist es also wichtig, die Maschine wirklich gut zu füllen. Rund sieben Prozent des Stroms, der in einem Haushalt insgesamt verbraucht wird, entfallen auf den Wäschetrockner. Sicher sind diese Geräte sehr praktisch, wer aber Strom und Geld sparen will, sollte seine Wäsche an der frischen Luft trocknen. Ist die Wäsche ordentlich geschleudert, dann trocknet sie besonders schnell. In großen Familien ist ein Wäschetrockner oft jedoch unverzichtbar, hier sollte die Trommel gut gefüllt sein.

Die Spülmaschine ist nicht nur bequem, um Besteck, Geschirr und Gläser einfach zu reinigen, dabei wird auch weniger Wasser und weniger Strom als beim Spülen mit der Hand verbraucht. Wenn möglich, sollten beim Geschirrspüler die Öko-Programme verwenden werden. Dies lohnt ist immer, wenn das Geschirr nicht allzu stark verschmutzt ist. Die Maschine sollte zudem immer gut gefüllt sein, eine vorherige Handwäsche ist nicht nötig, außer bei fettigen Töpfen und Pfannen.

Das energiesparende Büro

Corona hat viele Angestellte ins Homeoffice verbannt. Sie haben sich einen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden eingerichtet. Diese Gelegenheit sollten sie nutzen, auch im heimischen Büro Strom zu sparen. Energieeffiziente Geräte sind im Homeoffice die beste Wahl. Statt eines Desktop-Computers ist ein Laptop eine gute Alternative, denn der Laptop verbraucht bis zu 70 Prozent weniger Strom. Jeder, der zu Hause arbeitet, sollte auf einen Bildschirmschoner verzichten, denn er verbraucht zu viel Strom.

Der Schreibtisch sollte zudem einen sonnigen Platz haben, denn so kann auf eine Beleuchtung am Tag verzichtet werden. Für die Lampe auf dem Schreibtisch sind energiesparende LEDs perfekt.

Stromsparen lohnt sich immer

Strom sparen im Haushalt zahlt sich aus, was man an den einzelnen Posten gut erkennen kann:

  • Wasserkocher anstatt Herd spart zehn Euro.
  • Die Kühlschranktemperatur senken, noch einmal zehn Euro.
  • Nur mit Deckel kochen = 17 Euro Ersparnis.
  • LEDs zu nutzen, spart noch einmal 19 Euro.
  • Bei niedrigen Temperaturen waschen, beschwert der Haushaltskasse 110 Euro.
  • Auf Stand-by verzichten, macht 100 Euro aus.
  • Die Verwendung einer sogenannten Sparbrause spart ebenfalls 100 Euro.
  • Wer den Netzstecker zieht, kann 20 Euro sparen.
  • Der Verzicht auf den Wäschetrockner bringt der Haushaltskasse 65 Euro.
  • Das Homeoffice, in dem Energie gespart wird, spart 33 Euro ein.

Dies ist nur eine kleine Auswahl an Spartipps. Neben der Umwelt profitiert davon auch die Haushaltskasse, denn es können mehr als 570 Euro in nur einem Jahr gespart werden.